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Sicherheit im Straßenverkehr - Verkehrspsychologie 

 

Das Verkehrssystem ist komplex und birgt viele Risiken. Deshalb muss besondere Sorgfalt an den Tag legen, wer am Straßenverkehr teilnimmt. Dabei ist unerheblich, ob es sich um Kraftfahrer, Radfahrer oder Fußgänger handelt – Verantwortung für den Schutz vor Gefährdung und Schädigung trägt hier jeder. Wie Problembewusstsein, Verantwortlichkeit und entsprechende Fähigkeiten gefördert und umgesetzt werden können, erforschen Verkehrspsychologen.

 

Alkohol im Straßenverkehr

 

Erste alkoholbedingte Ausfallerscheinungen im Bereich Reaktionsgeschwindigkeit, Aufmerksamkeit und Wahrnehmung treten bereits ab 0,2 Promille auf. Die Leistungsfähigkeit ist bei den meisten Menschen ab 0,6 Promille deutlich beeinträchtigt. Ab 1,0 Promille steigt das Unfallrisiko um das 35-60fache an! Es versteht sich also von selbst, dass der Konsum von Alkohol (sowie anderer psychoaktiver Substanzen) und das Autofahren zuverlässig getrennt werden müssen. Zwar sieht das Gesetz eine Höchstgrenze von 0,5 Promille vor. Allerdings kann jeder Verkehrsteilnehmer mit Sanktionen unterhalb dieser Grenze rechnen, wenn er im Straßenverkehr auffällig wird. Spätestens, wer mit 1,6 Promille erwischt wird, muss mit dem Entzug der Fahrerlaubnis rechnen.

 

Punkte im Fahreignungsregister (FAER)

 

Ordnungswidrigkeiten und Straftaten im Zusammenhang mit dem Verkehrsverhalten werden nach einer bestimmten Systematik mit Punkten im FAER geahndet. Sind 8 Punkte erreicht, wird die Fahrerlaubnis entzogen. Sie kann dann – ebenso wie im Falle der Trunkenheitsfahrt bei 1,6 Promille – erst durch eine positive Begutachtung von Fachpsychologen (Medizinisch-Psychologische Untersuchung) wiedererlangt werden. Im Übrigen haben, entgegen der landläufigen Meinung, nur knapp 14% der Bevölkerung ein Punktekonto in Flensburg. 4 und mehr Punkte haben lediglich knapp 0,8 % der Fahrerlaubnisinhaber!

 

Vorbereitung auf die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU)

 

Die Überprüfung der Fahreignung von Personen, die ihre Fahrerlaubnis eingebüßt haben, besteht aus drei Teilen: den Leistungstests, der medizinischen und der psychologischen Untersuchung. Insbesondere die Hintergründe, die vollzogenen Veränderungen und die Rückfallwahrscheinlichkeit in altes Verhalten werden im psychologischen Begutachtungs-Teil intensiv abgeklopft. Um die Fahrerlaubnis wieder zu erlangen, muss der Betroffene den Gutachter davon überzeugen, dass er zukünftig nicht mehr gegen die Verkehrsvorschriften verstoßen wird. Das bedeutet, dass der Klient sich auf das Gespräch mit dem Gutachter sorgfältig vorbereiten und sich mit seinen Motiven, mit seiner Persönlichkeit und mit seinem zukünftigen Handeln auseinander gesetzt haben sollte. Vorbereitungskurse hierzu werden von professionellen Verkehrspsychologen angeboten und ähneln therapeutischen Sitzungen sehr. Eine seriöse MPU-Vorbereitung erhöht die Chance auf ein positives Gutachten um etwa 50%.
 

 

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